Verflixt und zugenäht…

Es war mal wieder Nähzeit angesagt am Wochenende.

Irgendwie, ganz unbemerkt und plötzlich, sind Wirbelwind mal wieder seine Sachen zu klein geworden. Diesmal die Langarmshirts. Eigentlich hätten diese schon den Namen „Kurzarmshirt“ verdient. Und der Bauch lugte zeitweise auch schon raus.

Der erste Schritt in so einem Moment ist immer, der Gang auf den Dachboden, um die Kleiderkisten mit den Sachen durchzusehen, die wir vom Junior aufgehoben haben. Leider war diesmal nichts passendes mehr zu finden. Die nächsten wären wieder eine Nummer zu groß gewesen.

Für diesen Fall hat Mama ja einen Schrank voll Stoff und die Nähmaschine. Aus dem Stofffundus hat Wirbelwind sich 10 Stoffe ausgesucht, die ihm gefielen. Da man mit einem Shirt sowieso nicht über die Woche kommt, hatte ich mir dann also vorgenommen,auch wirklich 10 neue Pullis zu nähen. Was für eine blöde Idee, wo ich Fließbandarbeit beim Nähen doch so fürchterlich finde…

Nun gut, es half nichts, gesagt sollte nun auch getan werden. Zuerst, 10 mal jedes Teil zuschneiden, dann 10 mal zusammen nähen. Anschließend noch 10 Halsbündchen annähen, 20 Ärmel säumen und den Bauchsaum? Der fehlte ja auch noch…diesmal habe ich mich dazu entschieden, ihn einfach zu lassen wie er war. Ganz was Neues, könnte ich jetzt behaupten oder total modern. Ehrlich gesagt, hatte ich aber einfach keine Lust mehr.

Aber mittlerweile gefällt mir die Variante sogar ganz gut. Aufgrund des leichten Jerseystoffes rollt sich der Saum nach dem waschen etwas nach oben und sieht aus, als sollte es genauso. Und das werde ich auch jedem gegenüber behaupten, der es in Frage stellt 😉

Ein Wochenende für die kommende „Gartensaison“

In Vorbereitung auf die neue Gartensaison, stand am vergangenen Wochenende „pflügen“ auf dem Programm.

Jedes Jahr nehmen wir uns wieder vor, im Herbst, als Saisonabschluss, das Feld zu pflügen. Und jedes Jahr schaffen wir es wieder nicht vorm Winter. So ist es eigentlich schon Tradition bei uns, damit das neue Pflanzjahr zu eröffnen. Mit viel Geschick und Geduld fährt Steve dabei eine Bahn neben der anderen. Bis irgendwann, das gesamte Feld fertig ist. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal keinen Mist aufgebracht. Mal schauen, ob das unsere Ernte erkennbar beeinflusst. Wir werden davon berichten.

Nun fehlt noch das Eggen und dann kann, zu gegebener Zeit, endlich gesäht und gepflanzt werden. In den ersten Jahren haben wir auf dem Feld nur das Gemüse für das Tierfutter angebaut und einen separaten Nutzgarten gepflegt. Da mir das Umgraben allerdings sehr lästig war und der Platz auf dem Feld reichlich, sind wir schnell auf die Idee gekommen, den Nutzgarten dorthin zu verlegen. Das funktioniert seitdem super.

Für die Pflanzen die dauerhaft im Boden verbleiben (Topinambur, Rhabarber, Erdbeeren🍓)haben wir ganz rechts am Rand einen Streifen genutzt, der nicht mit gepflügt wird.

Nun hoffen wir auf eine gutes und ertragreiches Gartenjahr. Und auch in diesem Jahr planen wir ein paar Pflanzexperimente, im Sinne von uns unbekannten, neuen Sorten und Arten. Man darf also gespannt sein.

Auf die Pasta, fertig, los…

Schon seit längerem wollten wir endlich mal wieder selbst Nudeln machen. Die Jungs mögen das sehr und da es auch recht einfach ist gelingt es immer. Als ich vor einigen Tagen den Küchenschrank aufgeräumt habe, fiel mir außerdem Zubehör unserer Küchenmaschine in die Hände, von dem mir garnicht bewusst war, dass wir es besitzen. Es sah verdächtig danach aus, als ob man damit Nudeln machen könnte. Nun, heute war der Zeitpunkt gekommen es endlich auszuprobieren.

Der Teig, nur aus Mehl, Ei, Salz und Wasser bestehend war schnell geknetet. Dabei hatte jeder seine Aufgabe. Junior hat die Eier getrennt und Wirbelwind das Salz hinzu gefügt.

Mama wog das Mehl ab und Oma das Wasser. Da mir der Teig noch etwas klebrig war, haben wir nach und nach noch so viel Mehl hinzu gefügt, bis er nicht mehr an den Händen fest geklebt hat.

Dann war die Zeit der Küchenmaschine gekommen. Voller Hoffnung auf Nudeln wie gekauft stopften wir den Teig in den „Fleischwolf“-Aufsatz. Leider war das Ergebnis überhaupt nicht zufriedenstellend (es dauerte eeeeeeeeewig und die Geräuschkulisse war gruselig) sodass es leider nur für einen sehr kurzen Auftritt gereicht hat.

Schnell holten wir unsere gute, alte Kurbelmaschine heraus und nun konnte der Spaß beginnen. Jeder wollte mal Kurbeln oder Teig abnehmen und vorallem durfte das Naschen nicht vergessen werden.

Aber von Vorn. Zunächst wurde der Teig in viele kleine Stücke geteilt. Die hat Leo dann in Mehl gewendet und anschließend durch die Maschine geleiert. Die so entstandenen Platten wurden von Oma abgenommen und anschließend, mit Oles Hilfe, nochmal durch den Teil der Maschine geführt, der sie in Streifen geschnitten hat.

Zum trocknen haben wir sie auf einen Ständer gehängt und auf Geschirrhandtücher gelegt, welche auf dem Wäscheständer ausgebreitet sind. So trocknen sie erfahrungsgemäß recht schnell.

Wir haben uns auch schon an anderen Nudelformen probiert. Diese sind allerdings immer aufwendiger und brauchen mehr Zeit. Da der Geschmack aber der gleiche und Zeit ja meist Mangelware ist, entscheiden wir uns in der Regel für die „einfache“ Variante. Morgen wird dann die erste Ladung gleich zu Spaghetti Bolognese verarbeitet. Wenn Wirbelwind bis dahin noch was übrig gelassen hat…

Wir haben uns Frühlingsdeko gebacken.

Jetzt wo es draußen so mild ist, musste drin endlich die Winterdeko weichen. Etwas Neues, zum Frühlingserwachen passendes sollte her – aber was? Inspiriert durch unsere Weihnachtsbaumanhänger aus Salzteig, wollten wir uns auch an selbstgebackener Frühlingsdeko probieren.

Schnell waren Wasser, Salz und Mehl im Verhältnis 1:1:2 gemischt und geknetet. Es war nicht ganz so einfach die Jungs vom Naschen abzuhalten, ist das doch sonst eins der Highlights beim gemeinsamen Backen, dieser Teig heute war allerdings ungenießbar.

Mit Prägerollen, deren Motiv laut der Kinder zum Frühling gepasst haben, wurde der Teig dann ausgerollt. Zum Ausstechen haben wir ebenfalls nur Formen verwendet, die zum Thema passen. So fanden Blumen, Schafe, Vögel und Schmetterlinge den Weg auf das eingemehlte Backblech.

Zunächst mussten die Figuren dann bei niedriger Temperatur im Backofen getrocknet werden, um sie anschließend bei hoher Temperatur zu backen.

Als alles abgekühlt war, holten wir die Wasserfarben raus und malten alles bunt an. Dabei wurden wir von Oma tatkräftig unterstützt. Wichtig war uns, die Figuren beidseitig zu bemalen.

Nach einer erneuten Trocknungszeit fehlte nur noch ein Faden zum aufhängen. Dafür fädelten wir Zwirn durch das Loch, was wir nach dem Ausstechen mit einem Holzstäbchen in jede Figur gemacht hatten.

Platziert wurde die kunterbunte Frühlingsdeko dann an Zweigen in unseren Bodenvasen, die immer passend zur Jahreszeit dekoriert werden. Auch wenn es draußen jetzt mal wieder trist und grau wird, haben wir uns den Frühling und gute Laune ins Wohnzimmer geholt – mit unserer selbstgebackene Deko.

Endlich der richtige Schnee…

Bevor es in den kommenden Tagen wieder milder und damit auch matschiger wird, hat Petrus uns nochmal eine mächtige Ladung Schnee geschickt. Das war schwerer,nasser Schnee der den lang ersehnten Wunsch der Jungs endlich möglich machte – ein Schneemann durfte entstehen. Und weil einer allein doch recht einsam ist, musste auch noch ein zweiter her.


Dann durfte aus dem restlichen Schnee vom Hof noch ein Iglu entstehen. Komplett in eigenregie haben die Jungs Schippe um Schippe den Berg vergrößert. Anschließend mit den Schaufeln die Höhle ausgegraben und die Fenster und den Notausgang auch nicht vergessen.


So, und nun darf er weichen der Schnee und Platz machen für den Frühling, den Mama viel lieber mag als bibber-kalten Winter 😉

Vom Sorgenkind zur Schmusekugel

Die kleine Pita hatte es von Anfang an nicht leicht. Aus irgendeinem Grund hatte Paula, die Mutter, die kleine nicht angenommen. Es war herzzerreißend mit anzusehen, wie Pita immer wieder versuchte zu trinken und dabei von Paula gebissen und gestoßen wurde.

Damit die Kleine trotzdem die wichtige Biestmilch bekam, haben wir sie zunächst alle paar Stunden bei Ihrer Mutter angelegt und diese dabei festgehalten. Das hatte allerdings zwei Nachteile. Zum Einen wussten wir nie genau wieviel Pita trinkt und demzufolge auch nicht ob sie genug bekommt. Zum Anderen hat es das Verhältnis zu Paula negativ beeinflusst. Nach drei Tagen hat sie bereits das Weite gesucht wenn sie uns schon kommen sah. Darum haben wir uns letztendlich dazu entschieden mit Ersatzmilch und der Flasche zu füttern.

Jetzt heißt es in regelmäßigen Abständen Wasser auf 50° erwärmen, Milchpulver einrühren und alles wieder auf 38° abkühlen. Die benötigte Menge haben wir einer Tabelle im Netz entnommen. Die Erhöhung der Trinkmenge passen wir allerdings mehr Pitas Trinkverhalten als den Angaben in der Tabelle an. Da sind die Steigerungen von einem auf den anderem Tag teilweise sehr hoch. Das machen wir in kleineren Schritten über mehrere Tage.

Die Flasche war natürlich am Anfang noch ungewohnt doch mittlerweile und mit Geduld klappt es richtig gut und Pita wächst und gedeiht.

Da sie sich so gut macht, konnten wir sie sogar schon wieder in die Herde integrieren. Das freut uns sehr und wenn sie mit den anderen Zicklein durch den Stall flitzt oder gemeinsam mit ihnen Schläft lacht unser Herz. Sie hat das Gröbste überstanden und entwickelt sich, auf Grund der Nähe zu uns, zur richtigen Schmusekugel. Die Streicheleinheiten hat sie sich nach dem holprigen Start ins Leben auf jeden Fall verdient.

Von unerwarteten Geburten, großen ZICKEn und kleinen Sorgenkindern…

Die letzten beiden Wochen war es eher ruhig hier im Block, aber auch wirklich nur hier. Bei uns auf dem Hof war einiges los.

Die Ziegen haben uns endlich einen reichen Lämmersegen beschert und uns damit auf trab gehalten.

Zuerst brachte unsere Petunia einen wunderhübschen kleinen Bock zur Welt. Und sie machte ihre Sache als Erstlingsmama wirklich gut. Sie leckte den Kleinen trocken und auch das Trinken klappte super. Nach genauer Betrachtung bekam der kleine Mann den Namen „Paolo“.

Als nächstes und für uns komplett unerwartet, brachte unsere einzige schwarze Ziege, Pina, einen kleinen „Piano“ zur Welt. Unerwartet war diese Geburt für uns, weil wir Pan im vergangenen Herbst extra mit einer Bockschürze ausgestattet hatten, solange Pina noch in der Herde untergebracht war. Scheinbar war das nicht besonders effektiv. Heute freuen wir uns darüber das es nicht geklappt hat. Sonst wäre der kleine Kerl jetzt nicht hier und würde wunderschön wie ein schwarzes Lack Piano munter durch den Stall tappen.

Als Dritte schenkte uns Para die lang ersehnten Zwillinge und endlich auch ein kleines Mädel. Ein hübsch gezeichneter kleiner Bock mit dem Namen „Pako“ und „Pepita“, eine kleine, weiße Zicke vervollständigen nun die Herde.

Auch Petronella bekam dann anschließend Zwillinge. Mit „Pino“ und „Pavo“, einem weißen und einem rotbraunen Böckchen war nun das Verhältnis schon 5:1 und damit recht ungünstig für die Damen der Schöpfung. Und gewissermaßen auch für uns. Denn die Ziegen vervollständigen und vergrößern die Herde, aber mehr als einen Deckbock und einen zur Begleitung, können wir aus Platz- und Futtergründen nicht halten.

Paula, die im letzten Jahr bei uns einen kleinen, weißen Bock zur Welt gebracht hat, hat dann als Letzte in diesem Jahr dafür gesorgt, das Verhältnis etwas zu verbessern. Zwei kleine Zicklein, „Pauline“ und „Pita“, machen die Herde jetzt komplett.

Leider stellt sich Paula etwas zickig an und nimmt die kleine weiße Pita nicht an. Somit entwickelte sich das letzte kleine Mädchen zu unserem Sorgenkind. Auf der Suche nach Milch und Nähe bedrängte die kleine ihre Mama immer sehr, doch diese stieß sie wieder und wieder mit den Hörnern weg und kniff sie in den Schwanz. Da keine Besserung in Sicht war und Pita schon das rechte Hinterbein nachzog, mussten wir die Kleine von der Herde und ihrer Mama trennen. Alle 3 Stunden bringen wir beide nun zusammen, sodass sie bei Paula trinken kann, während diese aus einem Eimer mit Hafer gefüttert wird. Allein können beide leider nicht bleiben.

Aktuell bauen wir einen Lämmerschlupf und hoffen, dass auch Pita, wenn dieser fertig und sie etwas größer und kräftiger ist, schnell wieder zur Herde zurück kann. Bis dahin muss eine tägliche Zusammenführung unter Aufsicht reichen.

Wir haben uns ein Stück Land zurückerobert…

Seit wir hier auf dem Hof wohnen, gibt es ein Stück Land, was wir immer etwas stiefmütterlich behandelt haben. Über die ganzen Jahre gab es keine so richtige Verwendung und wir haben, immer nur halbherzig, versucht es etwas in Ordnung zu bringen. So verwilderte es immer mehr. Die einzigen, die wirklich Spaß daran hatten, waren die Jungs, die sich mit ihren Kumpels ein „Geheimversteck“ im Gestrüpp errichteten.

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Am ersten Januarwochenende war es dann aber endlich soweit. Der Zustand des Bereiches störte uns so sehr, dass wir beschlossen es nun endlich in Ordnung zu bringen.

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Wir arbeiteten uns von Vorn nach Hinten durch. Ich übernahm die Sense und mähte damit die alten Gräser und Brenesseln weg. Oma hat, mit Heckenschere und Säge ausgestattet, die kleinen Bäume entfernt und Steve übernahm die stacheligen Aufgabe, die überwuchernde Brombeerhecke rigoros zurück zu schneiden.

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Die Brombeerhecke war es auch, die das Arbeiten extrem schwer machte. Über die Zeit war diese überall dazwischen gewachsen und man musste bei jedem Schritt aufpassen, das man sich nicht im Gestrüpp verfing, das konnte mächtig weh tun.

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Begleitet haben uns unsere fünf Ziegen, die sich immer gleich genüsslich über die Brombeerblätter hermachten.

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Als alles abgesägt, geschnitten und gemäht war haben wir alles auf Haufen gerecht und dann auf den Hänger verladen. Auch dabei stellten sich die Brombeerzweige als störrisch heraus – Vermerk an uns selbst: nächstes Mal die Zweige der Brombeeren direkt auf den Hänger 🙈.

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Und dann war es soweit. Wir hatten das Stück Land zurückerobert und konnten das fertige Werk begutachten. Und überlegen, was wir nun damit anfangen wollen, damit es nicht wieder zuwuchert. Die jetzige Entscheidung: die Ziegen mit ihren Lämmern hier laufen zu lassen. Die Nähe zum Stall ist einfach super und unsere Hoffnung ist, daß die Ziegen auch den Brombeeren Herr werden. Wir werden sehen.

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Der BÄCKER HAT gerufen…

Nun gut, in diesem Fall war es wohl eher die Familie die gerufen hat, nämlich das das Brot alle ist.

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Da musste Mama wieder ran. Denn, so wie viele andere Sachen, machen wir auch unser Brot selbst.

Es hat etwas gedauert, bis wir das für uns passende Rezept gefunden hatten. Großes Manko bei den meisten Rezepten ist einfach die Zeit. Denn die ist hier meist Mangelware. Somit fallen lange Gehzeiten für uns leider weg.

Unser jetziges Rezept verzichtet da komplett drauf. Beziehungsweise nutzt es die Aufwärmzeit des Ofens. Aber von vorn.

Für ein Brot nehmen wir 500g Dinkelvollkorn Mehl, 450ml lauwarmes Wasser, 1 Päckchen Frischhefe, 1 EL Salz, 30ml Apfelessig und Körner oder sonstiges je nach Geschmack.

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Ich nehme, ebenfalls aus Zeitgründen, immer die doppelte Menge und backe gleich zwei Brote.

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Zuerst fülle ich das Mehl, das Salz, den Apfelessig und die Körner in die Rührschüssel. Anschließend löse ich die Hefe in dem Wasser auf.

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Bei meiner Küchenmaschine lässt sich der Teig am Ende besser aus der Schüssel lösen, wenn ich zunächst nicht das gesamte „Hefe Wasser“ zugebe, sondern einen kleinen Teil aufspare und erst nach anfänglichem rühren der Maschine hinein schütte. So klebt am Ende weniger Mehl ungerührt an der Schüsselwand (kleiner Tick der Maschine, bei anderen kann man sicher auch das gesamte Wasser mit einmal zugeben).

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Es entsteht ein zähflüssiger Teig, der nicht mit der Hand geknetet werden könnte. Genauso soll er aber aussehen.

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Ich fülle ihn dann gleichmäßig in zwei gefettete und gemehlte Römer Töpfe (diese sind NICHT Gewässer).

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Die schließe ich mit dem zugehörigen Deckel und Stapel sie in den kalten Ofen. Hier backen sie jetzt bei 200°C 40 Minuten.

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Dann nehme ich die Deckel ab und lasse sie bei gleicher Temperatur weitere 35 Minuten im Ofen. Im eigentlichen Rezept sind ohne Deckel eigentlich nur 20 Minuten angegeben. Wir haben aber festgestellt, daß die Rinde krosser wird bei 35 Minuten.

mde

Zu guter letzt, kühlen die Brote auf dem Ofengitter ab und sind dann fertig zum Verzehr.

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Guten Appetit 🙂

Hof To-Do-Liste 2021

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Neues Jahr neues Glück…und wieder ne Menge zu tun. Im letzten Jahr, diesem komischen, verrückten Jahr mit den vielen Einschränkungen, haben wir schon eine Menge geschafft. Neben einem neuen, selbstentworfenen Gewächshaus aus alten Holzfenstern (weil der Sturm unser altes „Billiggewächshaus“ aus dem Internet einfach umgelegt hat und der Traum eines Gewächshauses mit Natursteinwand noch etwas warten musste), entstanden unter anderem, ein Kräuterhochbeet aus Natursteinen, ein Ziegenaußenstall, ein Milchverarbeitungsraum und eine Hühnervoliere.

sdr

Außerdem schafften wir es, die zum Hof gelegene Seite des Hauses neu zu streichen und das Spielzimmer der Jungs auszubauen. Der Grundstein für die zweite Ferienwohnung ist ebenfalls gelegt, die Außentreppe wurde angebaut. Unser spezielles Jahreshighlight bleibt aber des neue Gemüsehäuschen.

sdr

Die Liste für dieses Jahr ist nicht kürzer und bei den täglichen Gassirunden mit Tyson oder am Abendbrotstisch kommt immer nochmal das Ein oder Andere dazu. Und natürlich fallen auch im Laufe des Jahres einfach noch Dinge an, die erledigt werden müssen. Für uns ist diese Liste aber wichtig. Sie dient als Anhaltspunkt und gibt uns eine Richtung vor, wofür zum Beispiel als nächstes Geld zusammen kommen muss.

dav

Was steht auf der Liste für 2021?

Nun, folgendes…

  • das Holz an den übrigen Seiten der Scheune erneuern
  • den großen Carport hinten erneuern
  • Türen und Fenster in der zweiten Ferienwohnung einbauen
  • Wasser- und Elektroinstallation in der zweiten Ferienwohnung
  • das restliche alte Heu aus der Scheune entfernen
  • einen Melkstand für mehrere Ziegen bauen
  • den hinteren Teil der Scheune zum Ziegen Stall umbauen
  • den Schweineauslauf bauen
  • den privaten Schlachtraum fertig putzen und fliesen
  • Traktor in der Werkstatt durchchecken lassen
  • Trockenlegung der Ferienwohnung
  • Trockenlegung des Hauses
  • Frühbeet bauen
  • im Stall die Balken schleifen
  • die Zwischendecke der Scheune neu gießen
  • den Milchverarbeitungsraum kalken
  • Türen im Haus abschleifen
  • die restliche Fassade des Hauses streichen
  • Scheunenfassade verputzen und streichen

Die Liste ist lang und sicher wird nicht alles dieses Jahr zu schaffen sein, aber wir träumen gern groß. Und was übrig bleibt, kommt auf die To-Do-Liste 2022.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein gesundes neues Jahr und viel Schaffenskraft für eure eigenen Ziele. Wir würden uns freuen, wenn ihr berichtet was auf eurer To-Do-Liste 2021 steht.