~~aus Versehen, fast vegane Ostertorte~~


Man könnte meinen, Ostern ist ein Fest auf das man sich länger freut und auch dementsprechend vorbereitet. Mich hat es jedoch dieses Jahr irgendwie kalt erwischt.
Eierfärben hat ja noch geklappt und auch die Geschenke waren schon seit längerem vorhanden aber das man vielleicht auch eine Kleinigkeit einkaufen könnte/sollte für das Fest hab ich in diesem Jahr verpasst🤷‍♀️.

Da wir von Donnerstag bis Samstag Abend bei der Verwandtschaft in Thüringen waren, war dann auch keine Möglichkeit mehr. Dabei hatte ich doch sogar vor eine Ostertorte zu backen…
Nun gut, ich wäre ja nicht ich, wenn ich es nicht trotzdem einfach tun würde – ohne Zucker, Milch und Puddingpulver (was im Rezept alles eindeutig vermerkt war) im Haus.

gefüllt mit dem „Impropudding“, Heidelbeeren und gerösteten Walnüssen


Den Zucker habe ich durch Xylit ersetzt, welches wir seit gefühlt einer Ewigkeit im Schrank hatten, weil es uns eigentlich nicht wirklich schmeckt (prima Voraussetzungen), für die normale Milch musste meine Sojamilch (siehe den Post zur „Goldenen Milch“) herhalten und den Pudding habe ich aus eben dieser Sojamilch, einer Vanilleschote und Guarkernmehl (verwenden wir zum Soßen andicken) improvisiert.


Was soll ich sagen, zumindest habe ich noch nie eine so HÜBSCHE Torte gezaubert und das auch noch, aufgrund des vergessenen Einkaufes, aus Versehen, fast vegan (war Ei enthalten). Geschmacklich war leider noch Luft nach oben. Gegessen haben wir sie trotzdem und ich mag es ja nicht so süß, mir hat sie also wohl noch am besten geschmeckt. Die Jungs haben zumindest die Marzipan-Hasenkörper und die Böden gegessen.


Was ich auf jeden Fall mal wieder so machen werde, die Milch gegen Pflanzliche ersetzen, das ist nämlich garkeinem aufgefallen😉.


Musstet ihr beim Kochen auch schon mal so richtig improvisieren? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

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